Das Altmark-Klinikum sucht aktuell 14 neue Beschäftigte – allerdings nicht in Stendal, sondern am Standort Gardelegen. Das geht aus einer Meldung der Ostdeutschen Zeitung hervor. Für den Stendaler Arbeitsmarkt nennt die Quelle keine eigenen Stellenzahlen.
Im offiziellen Stellenportal der Hansestadt Gardelegen werden demnach 14 offene Stellen für das Klinikum aufgeführt. Damit gehört der Gesundheitsstandort laut dem Bericht zu den Arbeitgebern mit dem sichtbarsten Personalbedarf in Gardelegen.
Gesucht werden mehrere Berufsgruppen
Der Personalbedarf beschränkt sich nicht auf einzelne Tätigkeiten. In Krankenhäusern arbeiten neben Ärzten und Pflegepersonal auch technische Beschäftigte, Verwaltungskräfte, Therapeuten, medizinische Fachangestellte sowie Mitarbeiter in Servicebereichen.
Die Suche nach Personal ist zugleich eine Herausforderung für kleinere und mittlere Städte. Gerade Pflege- und medizinische Fachkräfte können häufig zwischen mehreren Einrichtungen wählen. Dadurch wird es schwieriger, offene Stellen dauerhaft zu besetzen.
Bedeutung über die Klinik hinaus
Eine ausreichende Personaldecke ist nach Angaben des Berichts Voraussetzung dafür, stationäre und ambulante Leistungen verlässlich anzubieten. Das Krankenhaus ist außerdem Arbeitgeber, Ausbildungsort und Auftraggeber für weitere Unternehmen.
Die 14 ausgeschriebenen Stellen machen deshalb auch die wirtschaftliche Bedeutung des Altmark-Klinikums für Gardelegen sichtbar. Im Stadtgebiet werden daneben offene Stellen beim Wasserverband, bei der WOBAU und mehreren Industrieunternehmen genannt. Die Quelle spricht dort von einem breiten Arbeitskräftebedarf.
Für Leserinnen und Leser in Stendal gilt: Die vorliegenden Angaben beziehen sich ausschließlich auf Gardelegen. Ob das Altmark-Klinikum auch am Standort Stendal Personal sucht oder wie viele Stellen dort offen sind, lässt sich aus der Meldung nicht ableiten.