Die Ausstellung „35 Jahre Stadtbauförderung“ wechselt in Brandenburg an der Havel ihren Standort. Bis zum 11. August ist die Schau noch im Rolandzimmer des Altstädtischen Rathauses zu sehen. Anschließend wird sie in der Domkapelle gezeigt und bleibt dort bis Ende September öffentlich zugänglich.

Für Besucherinnen und Besucher bedeutet der Umzug: Wer den ersten Ausstellungsort verpasst hat, erhält in der Domkapelle eine weitere Gelegenheit, sich mit der Stadtentwicklung der vergangenen dreieinhalb Jahrzehnte zu beschäftigen. Die Präsentation soll zeigen, welche Sanierungen und städtebaulichen Veränderungen in dieser Zeit angestoßen wurden.

Zwei historische Orte als Rahmen

Der Wechsel führt die Ausstellung zwischen zwei Orten mit eigener Baugeschichte. Sowohl das Altstädtische Rathaus als auch der Dom stehen für die lange Entwicklung der Stadt. Der neue Ausstellungsort bildet damit nicht nur eine praktische Fortsetzung, sondern ergänzt auch das Thema der Schau räumlich.

Der genaue erste Öffnungstag nach dem Umzug wird in der Ankündigung nicht genannt. Zwischen Abbau, Transport und dem Aufbau in der Domkapelle kann es deshalb eine kurze Unterbrechung geben. Besucher sollten dies bei ihrer Planung berücksichtigen.

Was Stadtbauförderung ermöglicht

Städtebauförderung bündelt Mittel von Bund, Land und Kommune. Unter den jeweiligen Voraussetzungen können damit Sanierungen, öffentliche Räume und städtische Infrastruktur unterstützt werden. Die Ausstellung ordnet ein, welchen Beitrag solche Förderprogramme zur Entwicklung von Brandenburg an der Havel geleistet haben.

Eine bundesweite Gesamtsumme von 4,1 Milliarden Euro für Brandenburger Städte verdeutlicht laut Ankündigung die Größenordnung der Förderung. Daraus lässt sich jedoch nicht ableiten, welcher Anteil allein nach Brandenburg an der Havel geflossen ist.

Die Schau will Stadtentwicklung nicht nur anhand einzelner Gebäude erklären. Auch Straßen, Plätze, das Wohnumfeld und kulturelle Einrichtungen beeinflussen einander. Eine Rückschau über 35 Jahre kann dadurch sichtbar machen, wie sich politische Prioritäten und Vorstellungen über die Nutzung städtischer Räume verändert haben. Zugleich verweist sie darauf, dass viele Projekte lange Planungs- und Bauzeiten benötigen.

Öffnungszeiten vor dem Besuch prüfen

Nach dem Umzug bleibt die Präsentation nach derzeitiger Ankündigung bis Ende September geöffnet. Die Öffnungszeiten der Domkapelle können sich von den bisherigen Zeiten im Rathaus unterscheiden. Besucher sollten daher vor der Anfahrt die aktuellen Zugangsbedingungen und Öffnungszeiten am neuen Standort prüfen.

Der Ortswechsel beendet die Ausstellung nicht, sondern verlängert ihre öffentliche Präsentation über den ersten Abschnitt im Rathaus hinaus. Maßgeblich ist nach dem Umzug die Domkapelle. Eine vollständige Liste der in der Ausstellung hervorgehobenen Einzelprojekte liegt in der kurzen Ankündigung nicht vor.