Eine Woche lang wird Magdeburg zum Treffpunkt für Jugendliche aus Deutschland, Frankreich und Polen: Vom 9. bis 15. August findet im Umfeld der Europäischen Kinderstadt Ottopia die internationale Begegnung „Next Stop: Ottopia – Youth meets Europe“ statt. Auch Jugendliche aus Sachsen-Anhalt im Alter von 13 und 14 Jahren waren für das Projekt gesucht worden. Für sie ist die Teilnahme kostenlos.
Die Begegnungswoche verbindet internationalen Jugendaustausch mit dem Konzept der Kinderstadt. Die Teilnehmer sollen nicht nur gemeinsam untergebracht sein, sondern während ihres Aufenthalts Erfahrungen in Ottopia sammeln und dort gemeinschaftliches Leben praktisch erleben. Damit geht es um mehr als eine gewöhnliche Ferienwoche: Jugendliche aus drei Ländern sollen miteinander arbeiten, Entscheidungen treffen und sich unmittelbar kennenlernen.
Europäische Zusammenarbeit in der Kinderstadt
Die Europäische Kinderstadt Ottopia bildet den organisatorischen und inhaltlichen Rahmen des Treffens. Kinder- und Jugendstädte machen gesellschaftliche Abläufe im kleinen Maßstab erfahrbar. Junge Teilnehmer können Verantwortung übernehmen, Entscheidungen treffen und nachvollziehen, wie gemeinschaftliche Strukturen funktionieren.
Durch die Gäste aus Frankreich und Polen erhält dieses Prinzip eine internationale Dimension. Der Jugendaustausch soll europäische Zusammenarbeit nicht nur als politisches Thema vermitteln, sondern im Alltag der Jugendlichen erfahrbar machen. Gerade für Sachsen-Anhalt und andere ostdeutsche Länder hebt die Quelle den Austausch mit Polen als besonders relevant hervor. Begründet wird das mit den enger werdenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Beziehungen zwischen Ostdeutschland und dem westlichen Polen.
Unterkunft und Kosten
Untergebracht werden die Teilnehmer nach den veröffentlichten Angaben bei der Europäischen Jugendbildungsstätte Magdeburg. Der Veranstaltungsort ist ebenfalls die Europäische Jugendbildungsstätte Magdeburg. Unterkunft und Projektort liegen damit eng beieinander.
Für die ausgewählten Jugendlichen fallen keine Teilnahmegebühren an. Das senkt eine mögliche finanzielle Hürde für Familien und soll den internationalen Austausch nicht auf Jugendliche beschränken, deren Eltern Reise- und Programmkosten problemlos tragen können.
Das Projekt beginnt am Sonntag, 9. August, und endet am Sonnabend, 15. August. Während dieser Woche steht die persönliche Begegnung im Mittelpunkt: Jugendliche aus Deutschland, Frankreich und Polen verbringen gemeinsame Zeit, sammeln Erfahrungen in der Kinderstadt und setzen sich praktisch mit europäischem Zusammenleben auseinander.
Für Leserinnen und Leser in Stendal ist dabei vor allem der Bezug zu Sachsen-Anhalt relevant: Die Quelle nennt Jugendliche aus dem Land als Zielgruppe, macht jedoch keine Angaben dazu, ob konkrete Teilnehmer aus Stendal dabei sind. Weitere Informationen werden als Quellen im Veranstaltungskalender der Landeshauptstadt Magdeburg und bei der Europäischen Jugendbildungsstätte Magdeburg genannt.