Der frühere Spieler des 1. FC Lok Stendal, Patrick Baudis, trägt ab sofort das Trikot des Burger BC. Der 29-jährige Innenverteidiger wechselt zum Landesliga-Aufsteiger aus Burg und verbindet den Transfer mit einem klaren Ziel: Der BBC will in die Verbandsliga aufsteigen.
Baudis fehlt allerdings aus privaten Gründen am 22. August, wenn Burg in der ersten Hauptrunde des Fußball-Landespokals bei seinem früheren Ausbildungsverein SV Eintracht Salzwedel auf der „Flora“ antritt. Eine Rückkehr auf den Platz, auf dem er viele bekannte Gesichter treffen würde, bleibt ihm damit zunächst verwehrt.
Vom 1. FC Lok Stendal nach Burg
Der in Wendland geborene Baudis begann im Nachwuchs des SV Eintracht Salzwedel. Über Lüchow führte sein Weg an die Sportschule des 1. FC Magdeburg. Später spielte er für die Regionalligisten Budissa Bautzen, VfB Germania Halberstadt und FSV Optik Rathenow.
2018 schloss sich der Abwehrspieler dem 1. FC Lok Stendal an. Für die Eisenbahner absolvierte der damals inzwischen 29-Jährige 31 Oberliga-Partien. Im Jahr 2020 kehrte Baudis nach Halberstadt zurück, wo er fünf Spielzeiten lang Stammspieler war.
In der vergangenen Saison lief der 1,95 Meter große Innenverteidiger für den Ummendorfer SV auf. In 25 Landesliga-Begegnungen trug er zum sechsten Tabellenplatz der Landesliga Nord bei. Bei Spielen in Gardelegen, Bismark und Tangermünde erlebte Baudis nach eigener Aussage, wie vertraut ihm die Altmark weiterhin ist.
Wiedersehen mit Christian Beck
In Burg trifft Baudis auf Tim Kolzenburg, mit dem er gemeinsame Zeiten in Magdeburg und später beim 1. FC Lok Stendal verbrachte. Der aktuelle BBC-Trainer stellte ihm ein Projekt vor, das den Verteidiger überzeugte.
Zum Kader gehört außerdem Christian Beck, der langjährige Torjäger des 1. FC Magdeburg. Beck erzielte beim 3:2 gegen den höherklassigen FSV Barleben und beim 7:1 zum Saisonauftakt gegen Arminia Magdeburg mehrere Treffer. Darunter war auch ein Fallrückzieher.
Der Burger BC hatte bereits in der Ausscheidungsrunde des Landespokals gegen Barleben gewonnen. In der Landesliga gilt die Mannschaft laut Baudis als Titelfavorit und muss mit der Rolle des Gejagten leben. Besonders freut sich der Neuzugang auf die Duelle in der Altmark.
Eine spätere Rückkehr nach Salzwedel schließt Baudis nicht aus. Er brachte bereits ein Testspiel zwischen seinem neuen und seinem früheren Verein ins Gespräch.