In Stendal und mehreren Ortsteilen können 2026 acht Bürgerprojekte umgesetzt werden. Die von einer Jury ausgewählten Vorhaben sollen das öffentliche Leben, die Aufenthaltsqualität und das gesellschaftliche Miteinander verbessern. Anfang August übergab Oberbürgermeister Bastian Sieler im Stendaler Rathaus gemeinsam mit den Unterstützern die Zuwendungsbescheide.

Unterstützt werden Projekte von neuen Treffpunkten und Sitzgelegenheiten über Spielgeräte bis zum Schutz eines Veranstaltungspavillons. Beteiligt sind die Volksbank Stendal, die H. und H. Kaschade-Stiftung, die Stendaler Wohnungsbaugesellschaft, die Stadtwerke Stendal und die FEFA Projekt GmbH.

Diese Vorhaben werden gefördert

  • Auf dem Gelände des Lehmhauses Wahrburg soll der Veranstaltungspavillon geschützt und erhalten werden. Verantwortlich ist der Förderverein Lehmhaus Wahrburg.
  • Im Ortsteil Dahlen ist eine Tischtennisplatte geplant. Das Projekt tragen der Dorf- und Heimatverein Sankt Florian Dahlen und der Förderverein der Ortsfeuerwehr Dahlen.
  • Der öffentliche Spielplatz in Möringen soll verschönert werden. Das Vorhaben plant der Ortschaftsrat Möringen.
  • In Borstel möchte der Altmärkische Dorfverein eine Freifläche am Dorfgemeinschaftshaus überdachen.
  • Im Stadtteil Süd und in Röxe sollen Bänke und ein Spielgerät entstehen. Eingereicht wurde das Projekt von Eileen Schreiber.
  • Der Heerener Sportverein plant eine Sitzgarnitur für Radfahrer.
  • Der Ringersportverein Stendal 07 möchte an der Turnhalle des Vereins einen Begegnungsbereich schaffen.
  • In Staffelde ist ein Mehrgenerationennachmittag vorgesehen. Der Ortschaftsrat will damit gemeinsame Erlebnisse ermöglichen und den Zusammenhalt im Ortsteil stärken.

Fortsetzung nach dem Auftakt 2025

Mit der Förderunde 2026 knüpft die Stadt an die Premiere im vergangenen Jahr an. 2025 wurden neun Projekte mit insgesamt 30.000 Euro unterstützt. Nach Angaben des Oberbürgermeisters zeigte sich dabei, wie groß die Bereitschaft der Einwohner ist, ihr Wohnumfeld und das gesellschaftliche Miteinander aktiv mitzugestalten.

Bei der Übergabe gratulierte Sieler den ausgewählten Projektträgern und dankte den fünf Unterstützern. Die Stadt erklärte, ohne deren Engagement könnten die Bürgerprojekte in dieser Form nicht umgesetzt werden. Die Förderung solle dazu beitragen, dass aus Ideen sichtbare und langfristige Verbesserungen entstehen.