Der 1. FC Magdeburg hat auf den misslungenen Saisonauftakt eine deutliche Antwort gegeben. Beim VfL Osnabrück gewann der FCM am 15. August 2026 mit 3:0 und holte damit die ersten drei Punkte der neuen Saison. Zuvor hatte die Mannschaft gegen Eintracht Braunschweig mit 1:6 verloren.

Nollenberger legt vor der Pause doppelt nach

Das Trainerteam veränderte die Startelf nach der Auftaktniederlage auf drei Positionen. In Osnabrück kam Magdeburg früh zu den gefährlicheren Möglichkeiten. Alexander Nollenberger brachte die Gäste in der 24. Minute in Führung. Nach einer Vorlage von Tobias Müller traf er aus spitzem Winkel zum 1:0.

Elf Minuten später erhöhte Nollenberger auf 2:0. Baris Atik bereitete den Angriff vor, ehe der Magdeburger aus rund zehn Metern abschloss. Für Nollenberger waren es damit zwei Treffer in der ersten Halbzeit.

VAR nimmt zunächst drittes Tor zurück

Nach der Pause schien Mateusz Żukowski zunächst das 3:0 zu erzielen. Der Treffer zählte jedoch nicht: Eine VAR-Prüfung ergab eine Abseitsstellung.

Das dritte Tor fiel schließlich in der 69. Minute. Luka Hyryläinen gewann den Ball und schickte Emmanuel Iyoha in Richtung Osnabrücker Tor. Iyoha setzte sich gegen die Defensive durch und traf ins linke Eck.

In der Schlussphase bewahrte Kapitän Dominik Reimann den FCM zusätzlich vor einem Gegentreffer. Der Torhüter parierte zweimal und sicherte damit die Auswärtsführung und die Zu-null-Bilanz.

Früher Druck nach 1:6-Auftakt

Die Bedeutung des Sieges geht für Magdeburg über die drei Punkte hinaus. Nach der klaren Niederlage gegen Braunschweig stand die Mannschaft bereits früh in der Saison unter Druck. Mit dem 3:0 beim Aufsteiger gelang die geforderte sportliche Reaktion.

Nach zwei Spieltagen führt FUSSBALL.DE den 1. FC Magdeburg mit drei Punkten und einem Torverhältnis von 4:6. Die nächste Aufgabe ist nicht das Ligaspiel, sondern die erste Runde des DFB-Pokals: Am 23. August tritt der FCM beim Bahlinger SC an.