Im Rathaus der Einheitsgemeinde Bismark sind seit dem 1. August wieder beide Ausbildungsplätze besetzt. Eine neue Auszubildende aus der Gemeinde hat ihre Ausbildung begonnen. Gleichzeitig verlässt eine Absolventin, die vor wenigen Tagen ihren Abschluss erhalten hat, das Rathaus und wechselt zu einer anderen Behörde.
Damit bleibt die Zahl der Auszubildenden in der Bismarker Verwaltung unverändert bei zwei. Das geht aus dem Stellenplan hervor und wurde Bürgermeisterin Annegret Schwarz auf Anfrage bestätigt. Besonders freut die Verwaltungschefin, dass die neue Auszubildende aus der Einheitsgemeinde kommt.
Absolventin wechselt zu anderer Behörde
Die fertig ausgebildete Verwaltungsangestellte hätte nach ihrem Abschluss nach Möglichkeit im Bismarker Rathaus bleiben sollen. Die Gemeinde wollte sie übernehmen, doch die Mitarbeiterin entschied sich für ein Arbeitsverhältnis bei einer anderen Behörde. Schwarz bedauert diese Entscheidung, sieht darin aber zugleich einen normalen Teil der Personalentwicklung in einer Verwaltung.
Grundsätzlich seien die Chancen auf eine Übernahme nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung in Bismark gut. Das sei nicht nur tarifvertraglich vorgesehen. Wegen der Altersstruktur der Belegschaft würden in absehbarer Zeit freie Stellen entstehen, erklärt die Bürgermeisterin. Zusätzlich könnten durch Personalwechsel immer wieder Positionen in der Verwaltung frei werden.
Verwaltung sucht Nachwuchs für Generationswechsel
Die Gemeinde hat nach Angaben von Schwarz bereits mehrere Auszubildende übernommen. Dadurch sei die Altersstruktur im Amt verjüngt worden. Zugleich sei es selbstverständlich, dass junge Beschäftigte eine Verwaltung nach der Ausbildung verlassen. Einige kehrten später auch wieder ins Bismarker Rathaus zurück.
Wie stark das Interesse an einer Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten ist, unterscheidet sich von Jahr zu Jahr. Schwarz beschreibt die Bewerberlage insgesamt als eher mittelmäßig, mit einer Spannweite von schwach bis sehr gut. Im Durchschnitt werden jährlich etwa zehn Bewerber zu Vorstellungsgesprächen eingeladen. Eine feste Regel ist das jedoch nicht: In einzelnen Ausschreibungsrunden habe es keinen Bewerber gegeben, der eingeladen werden konnte. Bei einem zweiten Anlauf habe sich die Lage anschließend deutlich anders dargestellt.
Die Bürgermeisterin führt die Schwankungen nicht auf einen bestimmten Grund zurück. Sie weist aber darauf hin, dass die Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten anspruchsvoll ist. Das müsse auch bei der Auswahl der Bewerber berücksichtigt werden. Für das laufende Ausbildungsjahr sind die beiden Plätze im Bismarker Rathaus nun besetzt.