Das Bismarker Stadt- und Vereinsfest hat am zweiten Festtag nach Angaben der Veranstalter einen neuen Besucherrekord erreicht. Beim Neptunfest am Kolk-Strand wurden am Sonntagnachmittag rund 1.500 Gäste in Strandnähe gezählt.

Der Auftakt des Festes war zunächst weniger gut besucht als erwartet. Trotzdem herrschte im Festzelt neben der Skaterbahn ausgelassene Stimmung. Dort traten die Village Boys und DJ Daniel auf. Am zweiten Festtag verlagerte sich das Geschehen auf das Kolkgelände und an den Strand des Freibades.

Andacht, Tanz und Unterhaltung im Festzelt

Der Sonntag begann traditionell mit einer Andacht im Festzelt. Pfarrer Stefan Kemper-Kohlhase gestaltete sie gemeinsam mit dem Bismarker Geistlichen Martin Schuler, dem Bismarker Kirchenchor und dem Orchester der Generationen.

Ab dem Mittag folgte ein Programm mit Tanzvorführungen der Bismarker Diamonds und der Tanzgruppe des Heimatvereins „Goldene Laus“. Für Unterhaltung sorgte außerdem das Speckgrabenquartett aus Rochau, das nach Angaben des Berichts nur als Duett auftreten konnte. Der Mix aus Gesang, Gesprächen und Klamauk kam beim Publikum gut an. Ergänzt wurde das Programm durch einen Kuchenbasar des Fördervereins der Kita Pusteblume.

Vereine bieten Aktivitäten für Familien

Auf dem Kolkgelände präsentierten sich mehrere Vereine. Dazu gehörten unter anderem der Heimatverein, der Kleingartenverein und der Förderverein der Feuerwehr. Für Kinder gab es Ponyreiten, Kutschfahrten und Hüpfburgen. Außerdem konnten sie beim Jugend- und Freizeitzentrum unter Anleitung eine kleine Fliese mit Serviettentechnik gestalten.

Das Stadt- und Vereinsfest ging nahezu nahtlos in das Neptunfest am Strand des Freibades über. Vor allem diese Veranstaltung am Nachmittag zog die große Zahl an Besuchern an. Damit wurde der bisherige Besucherrekord des Bismarker Festes nach Darstellung der Veranstalter übertroffen.

Die Angaben stammen aus einem Bericht der AZ Altmark Stendal, veröffentlicht am 12. August 2026.