Auf der B1 bei Wust steht ein wichtiger Wechsel bevor: Die neue Bahnbrücke soll spätestens im August 2026 für den Verkehr geöffnet werden. Derzeit werden noch Rampen und Straßenanschlüsse an das bereits fertiggestellte Bauwerk hergestellt. Für Leserinnen und Leser in Stendal ist wichtig: Die vorliegende Meldung betrifft Brandenburg an der Havel; eine direkte Auswirkung auf den Verkehr in Stendal wird darin nicht genannt.
1,5 Kilometer B1 werden umgebaut
Das Bauprojekt erstreckt sich vom Ortsausgang Neuschmerzke bis zum Knoten Wuster Straße sowie zum Knoten An der Bundesstraße. Im ersten Bauabschnitt entstehen die Straßenanbindungen auf beiden Seiten der Brücke. Erst wenn diese Verbindungen fertig sind, kann der Verkehr über das Bauwerk rollen.
Mit der Freigabe verliert der bisherige niveaugleiche Bahnübergang seine zentrale Funktion. Nach dem veröffentlichten Bauablauf soll damit langfristig ein Engpass auf dieser Verbindung entfallen. Die neue Brücke ersetzt den Bahnübergang jedoch nicht als isolierte Einzelmaßnahme: Anschließend wird die B1 bis zum Knoten Wust und zum Einkaufszentrum erneuert.
Abschluss des Gesamtprojekts 2027 geplant
Nach dem derzeit veröffentlichten Plan soll das gesamte Vorhaben im zweiten Quartal 2027 abgeschlossen sein. Die B1 gilt als wichtige östliche und südöstliche Zufahrt zur Stadt Brandenburg an der Havel. Der neue Brückenanschluss soll deshalb nicht nur den Bahnübergang ersetzen, sondern den Verkehrsfluss dauerhaft verbessern.
Die Freigabe im August 2026 ist damit zunächst ein Zwischenschritt. Bis zum vollständigen Abschluss folgen weitere Arbeiten an der B1. Als Quellen für den Bauablauf werden der Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg und die Stadt Brandenburg an der Havel genannt.