Der Ausbau der Potsdamer Straße in Brandenburg an der Havel geht in die entscheidende Phase. Nach Angaben der Stadt soll die wichtige Verbindung bis Ende 2026 wieder vollständig vierspurig befahrbar sein. Der Bund investiert dafür rund 45 Millionen Euro in die Straße, eine Bahnbrücke und den Neujahrsgraben.
Die Baustelle umfasst einen etwa 1,2 Kilometer langen Straßenabschnitt. Zum Projekt gehören außerdem neue beziehungsweise erneuerte Bauwerke über die Bahntrasse und den Neujahrsgraben. Besonders aufwendig ist der zweite Bauabschnitt: Auf rund 650 Metern Länge müssen stahlbewehrte Beton-Stützwände errichtet werden.
Nächste Bahnsperrpause im September
Nach dem veröffentlichten Bauablauf ist für September 2026 eine weitere Bahnsperrpause vorgesehen. In diesem Zeitraum sollen die Arbeiten an der zweiten Brücke fortgesetzt werden.
Entlastung für den Verkehr erwartet
Mit der Rückkehr zur Vierspurigkeit soll sich die Verbindung in Richtung Autobahn, Wust und Gollwitz verbessern. Die Stadt erwartet außerdem, dass die Staus auf der B102 bei Schmerzke abnehmen. Dadurch soll die Investition auch den südöstlichen Verkehrsraum der Havelstadt entlasten.
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