Am Klinikum Magdeburg hat der Bau einer neuen Zentralen Notaufnahme begonnen. Sachsen-Anhalt unterstützt das Vorhaben mit 43,2 Millionen Euro. Ministerpräsident Sven Schulze überreichte den Förderbescheid beim ersten Spatenstich; Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne nahm ebenfalls an dem Termin teil.
Die neue Einrichtung soll die Notfallversorgung in Magdeburg und im Umland verbessern. Nach Angaben zur Förderung sollen moderne Strukturen und kürzere Wege eine schnellere Behandlung der Patientinnen und Patienten ermöglichen. Das Projekt ist als Intersektorales Notfallzentrum vorgesehen und soll die medizinische Versorgung der Landeshauptstadt und der umliegenden Region stärken.
Getrennte Bereiche und neue Infektionsstation
Ein Bestandteil des Neubaus sind getrennte Wartebereiche für infektiöse und nicht infektiöse Patienten. Damit sollen mögliche Ansteckungen verhindert und die Abläufe im Klinikum verbessert werden.
Zum Bauvorhaben gehört außerdem eine neue Infektionsabteilung mit 24 Betten. Das Klinikum will dadurch besser auf Patienten mit ansteckenden Erkrankungen vorbereitet sein.
Bisheriges Gebäude erhält neue Aufgaben
Nach der Fertigstellung der neuen Notaufnahme soll das bisherige Gebäude umgebaut und anders genutzt werden. Dort sind eine Beobachtungsstation, ein Ambulanzbereich und ein ambulantes Operationszentrum geplant.
Die räumliche Neuordnung soll die Behandlungsprozesse vereinfachen. Patienten sollen künftig schneller in den für sie passenden Versorgungsbereich gelangen. Zugleich soll die neue Infrastruktur die Beschäftigten des Klinikums bei ihrer Arbeit entlasten.
Die Investition wurde als wichtiger Baustein für die Krankenhauslandschaft in Sachsen-Anhalt eingeordnet. Die Angaben stammen aus einer Pressemitteilung der Staatskanzlei und des Ministeriums für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt vom 28. August 2026. Der Bericht der Ostdeutschen Zeitung ist auf den 29. August 2026 datiert.