Mehr als 2.000 Kinder und Jugendliche haben sich in diesem Jahr für den Magdeburger Lesesommer angemeldet. Die große Ferienaktion der Stadtbibliothek geht am Freitag, 14. August, offiziell zu Ende. Der Bericht betrifft Magdeburg und nicht die Hansestadt Stendal.
Lesen in den Sommerferien
Begonnen hatte der Lesesommer am 29. Juni. Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler im Alter von sieben bis 16 Jahren. Während der Sommerferien konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Bücher ausleihen und ihre Beschäftigung mit den Geschichten dokumentieren.
Für die Aktion schaffte die Stadtbibliothek mehr als 300 aktuelle Kinder- und Jugendbücher an. Die Titel standen während der Ferien exklusiv und in mehreren Exemplaren für die angemeldeten Kinder bereit. Damit sollte der Lesesommer über das reine Ausleihen hinausgehen: Die Kinder sollten freiwillig lesen und ihren Umgang mit Büchern festhalten.
Mehrere Bibliotheken beteiligt
Teil der Aktion waren die Zentralbibliothek am Breiten Weg sowie die Stadtteilbibliotheken im Flora-Park, in Reform und in Sudenburg. Der Magdeburger Lesesommer ist zugleich Teil eines Programms für öffentliche Bibliotheken in ganz Sachsen-Anhalt.
Organisiert und koordiniert wird die landesweite Aktion von der Landesfachstelle für öffentliche Bibliotheken beim Landesverwaltungsamt. Das Land Sachsen-Anhalt unterstützt das Programm finanziell. Zu den Unterstützern vor Ort zählen laut Bericht unter anderem die Magdeburger Verkehrsbetriebe, die Städtischen Werke und die WOBAU.
Die Beteiligung von mehr als 2.000 Kindern zeigt nach Einschätzung des Berichts, dass klassische Bibliotheksangebote weiterhin viele junge Menschen erreichen. Für die Stadt ist das Projekt außerdem ein Baustein der Leseförderung. Der Kontakt zu Büchern soll gerade während der langen Ferien nicht vollständig abbrechen.