Ein Waldbrand zwischen Jemmeritz und Klötze hat am frühen Montagmorgen rund einen Hektar Waldboden erfasst. Die Löscharbeiten dauerten fast sieben Stunden. Insgesamt waren 97 Feuerwehrleute mit 15 Fahrzeugen im Einsatz, außerdem wurden etwa 70.000 Liter Wasser benötigt.
Feuer breitet sich an Gemarkungsgrenze aus
Der erste Alarm ging um 4.40 Uhr bei den Feuerwehren aus Klötze ein. Weil sich der Brand in einem Waldstück an der Gemarkungsgrenze zu Kalbe ausbreitete, wurden weitere Kräfte nachalarmiert. In Kalbe ertönte die Sirene um 5.12 Uhr.
Nach kurzer Zeit waren laut Polizei Einsatzkräfte aus Klötze, Immekath, Ristedt, Dönitz, Kalbe und Kakerbeck sowie die Löschgruppe Brüchau vor Ort. Insgesamt kamen 15 Fahrzeuge zum Einsatz. Die Einsatzleitung lag zunächst bei der Feuerwehr Klötze und wurde für die Restlöscharbeiten später an Kakerbeck übergeben.
Das Feuer brannte auf einer rund ein Hektar großen Waldfläche. Ein Übergreifen auf die Bäume konnte nach Angaben des Berichts verhindert werden. Für Kalbe endete der Einsatz gegen 11.30 Uhr.
70.000 Liter Wasser und Brandwache
Unterstützt wurden die Feuerwehren von zwei landwirtschaftlichen Betrieben aus Kakerbeck und Klötze. Sie brachten Wasserträger zum Einsatzort. Nach Angaben des Kalber Ortswehrleiters Ramón Rulff waren für die Löscharbeiten rund 70.000 Liter Wasser erforderlich.
Die Einsatzkräfte mussten besonders gründlich vorgehen, weil Waldbrände tief in den Boden eindringen und dort weiterglimmen können. Bis zum Nachmittag übernahm deshalb das Betreuungsforstamt eine nachträgliche Brandwache. Zunächst waren Mitarbeiter des Landesforstbetriebs im Einsatz, anschließend unterstützten Auszubildende des Betreuungsforstamtes.
Zusätzlich wurden mit einem Traktor Pflugstreifen in den Waldboden gezogen. Diese sollen verhindern, dass ein möglicherweise erneut aufflammendes Feuer von den bereits verbrannten Flächen auf angrenzende Bereiche übergreift.
Ursache noch nicht geklärt
Die Brandursache ist laut Polizei weiterhin ungeklärt. Der Sachschaden wird als gering eingeschätzt. Die betroffene Fläche lag nicht unmittelbar an der Kreisstraße, sondern etwas abseits.
Für den Altmarkkreis Salzwedel gilt seit dem 5. August bis auf Widerruf die Waldbrandgefahrenstufe 3.